Dr. Cornelia RiechersKARRIERE MIT VISION
Wie kann sie trotzdem weitermachen? Wie behauptet sie sich gegen männliche Dominanz, Vorurteile und unlautere Machenschaften? Und bleibt zwischen Arbeit und Neuanfang noch genug Platz für die Liebe? Während Eva diese Fragen für sich klärt, bringen ihre Tipps auch Leonies Karrierepläne voran.
Ein Roman über berufliche Selbstbehauptung im Wandel der Zeit - unterhaltsam, präzise und mit schonungslosem Blick auf die Arbeitswelt.

Leseprobe aus Kapitel 3 "Gedient"
"Hier ist das Vorzimmer von Herrn Ladtke." So muss Eva sich am Telefon melden, ohne ihren Namen zu nennen. Gerade ist sie achtzehn geworden - an ihrem Geburtstag hatte sie das Einser-Abitur schon in der Tasche -, und jetzt degradiert man sie zu einem Zimmer, zu einem Vorzimmer gar.
Ladtke hat ihr präzise erklärt, wie sie zu verfahren hat, wenn er jemanden sprechen möchte: Eva soll die Sekretärin des Gesprächspartners bitten, mit diesem selbst verbunden zu werden. Und genau in dem Moment, wenn er sich meldet, soll sie das Gespräch zu Ladtke durchstellen. Sekretärinnen sprechen nur mit Sekretärinnen. Führungskräfte nur mit ihresgleichen. Wehe, wenn jemand dieses Ritual durchbricht! Dann gibt es Ärger.
[...]
In der Personalberatung Ladtke werden ausschließlich Top-Positionen besetzt: Geschäftsführer, Technische Leiter, Kaufmännische Leiter. Alles andere ist 1970 noch gesetzlich verboten und unterliegt dem Monopol des Arbeitsamts. Bei den Kandidaten haben Ex-Offiziere die besten Chancen. "Wer Offizier war, beherrscht die Menschenführung", so lautet das Credo von Ex-Oberst Ladtke. Eva muss an die alten Schwarzweiß-Filme denken, in denen die Väter heiratsfähiger Töchter ihren angehenden Schwiegersöhnen regelmäßig die Frage stellen: "Haben Sie gedient?"
Eva ist oft sehr erstaunt, wenn sie die Bewerbungen liest. Die Ex-Offiziere zeigen sich in der deutschen Sprache weit weniger gewandt als in der "Menschenführung". Nicht nur wimmeln ihre Unterlagen von Rechtschreibfehlern, sondern auch die Grammatik ist falsch, vom Stil erst gar nicht zu reden. Eva kann sich nicht vorstellen, dass eine Führungskraft ohne ordentliche Deutschkenntnisse auskommt. Aber andererseits weiß sie gar nicht, was ein Geschäftsführer oder ein Kaufmännischer Leiter eigentlich genau macht.
Leserstimmen
"Es liest sich flott, und man möchte immer wissen, was als nächstes kommt."
Bernd Gey
"Sehr interessant und spannend. Vor allem der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gefällt mir sehr gut. Und bei den Songtiteln, die jedem Kapitel vorangestellt sind, da klingt immer sofort die Melodie dazu in meinem Kopf."
Ingrid Kox
"Besonders berührt hat mich die Klarheit, mit der Eva Recks Weg beschrieben wird, und die Haltung, die sich durch das gesamte Buch zieht: das Dranbleiben, das Zweifeln, das Wiederaufstehen. Beim Lesen hatte ich mehrfach den Eindruck, keine bloße Fiktion, sondern eine ehrlich erzählte Lebensgeschichte vor mir zu haben - ungeschönt und nah an der Realität."
Jeannine Matthys,
www.carrus.ch
"Es ist ausgezeichnet geschrieben und sehr kurzweilig. Es ist spannend und gibt wirklich einen tiefen Einblick in die Arbeitswelt."
Wilhelm Dietl, Verleger
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Öffentliche Lesungen
25.09.26 Forum Sandheide, Erkrath
Am 25.09.26 um 19.00 Uhr lese ich aus meinem Roman im Café 28 im Forum Sandheide:
Hildener Straße 28, 40699 Erkrath.
Eintritt frei. E-Mail-Anmeldung erforderlich.
Details werden rechtzeitig bekanntgegeben.


